Madeira


Dienstag, 19. September 2017

Blumeninsel Madeira, oder auch Insel des ewigen Frühlings – es gibt viele Bezeichnung für diese Inselgruppe im Nordatlantik, welche wir nach 280 Seemeilen auf Nordkurs am frühen Dienstagmorgen gegen 01:30 Uhr erreichen. Schon lange steht ein Besuch hier auf meiner To-Do-Liste, allerdings per Flugzeug und „circle to land“ auf die 05. Ein weiterer Grund, dass dies nicht mein letzter Besuch hier sein wird.

Trotz der fortgeschrittenen Uhrzeit ist an Schlafen noch nicht zu denken. Schließlich wollen wir doch Inacio Freitas live erleben, wie er die AIDAsol und ihre Passagiere begrüßt und herzlich Willkommen heißt. Eine Institution auf Madeira und im Hafen von Funchal, welche man als AIDA-Reisender erlebt haben muss!



Der Wecker klingelt am nächsten Morgen trotzdem schon um 08:00 Uhr. Auf dem Tagesprogramm steht unter anderem die Besichtigung der Altstadt von Funchal inkl. der weithin bekannten Markthalle mit all ihrem Obst, dem Fisch und den unzähligen Gewürzen.



Im Anschluss daran geht es mit dem Teleféricos da Madeira von Funchal aus hinauf ins Bergdorf Monte. Dort gibt es unter anderem die Nossa Senhora do Monte, eine Wallfahrtskirche, zu sehen, von welcher aus auch die berühmten Korbschlitten auf ihre rasante Fahrt ins Tal hinunter starten.



Wir entscheiden uns jedoch für einen anderen Weg, und so holt uns Riccardo pünktlich um 13:00 Uhr mit seinem Taxi in Monte ab. Mit ihm starten wir zu einer vorher festgelegten Sightseeingtour rund um Funchal: Eira do Serrado mit Blick auf das Nonnental, die Aussichtspunkte Pico da Torre und Cabo Girão an Europas höchster Steilküste (518m) sowie ein Besuch des ursprünglichen Fischerdorfs Câmara de Lobos stehen auf dem Plan.



Schnell stellt sich heraus, dass wir mit Riccardo nicht einfach einen Taxifahrer, sondern einen ausgezeichneten Tourguide an die Hand bekommen haben. Die 4 1/2 Stunden Rundfahrt vergehen mit viel Smalltalk und noch mehr Informationen zu jeder unserer Fragen wie im Flug. Gegen 17:30 Uhr setzt uns Riccardo im Hafen direkt vor AIDAsol ab.



Zwar werden wir das Schiff für ein paar Nachtaufnahmen in den späteren Stunden nochmals verlassen, der Rest des Tages findet dann aber doch auf dem Schiff im Hafen von Funchal, Madeira statt. Es gibt viele Eindrücke zu verarbeiten, und das Abendprogramm ist hier schließlich auch alles andere als schlecht. Aus Vieren werden Fünfe, als sich beim Abendessen noch der waschechte Bayer Thomas zu uns gesellt. Gegen 05:00 Uhr am kommenden Morgen werden wir Madeira wieder verlassen, was wir aber friedlich schlummernd in Kabine 4362 verschlafen werden.



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